Sauberes Trinkwasser ist für uns alle unverzichtbar.
Das gesamte Leben auf der Erde basiert auf Wasser – kein Organismus, keine Zelle kommt ohne aus.
Wasser ist ein hervorragendes Transport- und Lösemittel für viele Stoffe und Substanzen. In Deutschland gilt unser Trinkwasser als das am besten amtlich untersuchte Lebensmittel. Doch bedeutet das automatisch, dass das Wasser aus dem Hahn auch die beste Wahl für Menschen ist, die ein außergewöhnlich langes Leben bei bester Gesundheit anstreben?
Diese Frage beschäftigt mich schon lange.
Eine Lektion aus dem Dschungel
Ich erinnere mich an ein Gespräch mit Dario, einem Ecuadorianer, vor über 15 Jahren.
Zu viert saßen wir unter einem tropischen Sternenhimmel – ohne jede Lichtverschmutzung – und genossen in einem kleinen Imbiss am Westrand des Amazonaswaldes ein sehr traditionelles südamerikanisches Abendessen.
Zuvor hatten Sabrina und ich viele Kilometer im tropischen Regenwald zurückgelegt. Anspruchsvolles Gelände, feuchtes Klima – eine körperlich herausfordernde Erfahrung. Jeder Schluck Wasser aus dem mitgeführten Trinksystem war dabei ein echter Genuss. Auch zum Abendessen gab es einfaches Trinkwasser aus Plastikflaschen.
Dario war Geschäftsmann. Er wollte uns nicht nur ein Grundstück vermitteln, sondern erzählte auch stolz von seiner Beteiligung an einem lokalen Unternehmen zur Trinkwasserabfüllung – natürlich in Plastikflaschen. Denn sauberes Trinkwasser ist in vielen Regionen Südamerikas alles andere als selbstverständlich.
Als ich beiläufig erwähnte, dass wir in Deutschland Trinkwasser direkt aus dem Hahn trinken, hielt er das für undenkbar – ja, für völligen Blödsinn. In seiner Lebensrealität war dieser Luxus schlicht nicht vorstellbar.
Um ihn nicht zu kränken, wechselte ich das Thema. Aber die Situation hat mir einmal mehr klar gemacht, wie wertvoll keim- und toxinfreies Wasser ist – und wie selbstverständlich wir es hier oft nehmen.
Zurück in Deutschland: Wasser ist nicht gleich Wasser
Viele Jahre habe ich fast ausschließlich Leitungswasser getrunken. Schließlich ist es ja so gut untersucht – und preiswert.
Im Rahmen meines Studiums habe ich auch mehrere Monate in einem Berliner Lebensmittellabor Analysen gemacht. Das hat mich bis heute geprägt und ganz besonders für die Qualität unserer Nahrungsmittel sensibilisiert.
[Kurze Randnotiz: Eine der seltsamsten Erfahrungen dort war, dass Zigaretten der Lebensmittelüberwachung der Bundesländer unterliegen. Im Praktikum untersuchte ich deshalb auch den Nikotingehalt von Rauch mittels einer „Abrauchmaschine“. Was nach einer Filterzigarette als Rückstand verbleibt, sollte eigentlich jeder mal gesehen haben. Vielleicht gäbe es dann weniger Raucher.]
Mit der Zeit wurde mir klar: Der Geschmack von Wasser kann stark variieren. Und Geschmack ist ein Hinweis auf die Zusammensetzung – insbesondere auf die enthaltenen Mineralstoffe.
Nicht umsonst gibt es heute Wassersommeliers. Auf meiner eigenen Reise habe ich entdeckt, wie unterschiedlich Wasser schmecken und wirken kann. Das brachte mich dazu, auf Mineralwasser umzusteigen – ganz gezielt ausgewählt.
Gerade als Sportler war und ist mir eine gute Mineralstoffversorgung wichtig. Und ein klug gewähltes Wasser kann dazu einen natürlichen Beitrag leisten. Vorausgesetzt, man nimmt sich die Zeit, die Inhaltsstoffe verschiedener Marken zu vergleichen.
Heute ist das mit Online-Datenbanken und KI-Unterstützung zum Glück leichter denn je.
Die Entdeckung des Heilwassers
Erst viele Jahre später entdeckte ich die Qualitätsstufe „Heilwasser“ für mich – ein Gamechanger.
Lange hatte ich Kollegen aus dem Gesundheitsbereich dafür belächelt. Schuld daran waren wohl auch Gespräche dazu über Mondphasen bei der Abfüllung, die mir nie einleuchten wollten.
Doch heute setze ich selbst voll und ganz auf ein gezielt ausgewähltes Heilwasser. Ja, es kostet mehr. Aber im Gegenzug erhalte ich ein Lebensmittel höchster Reinheit, das nach dem Arzneimittelgesetz kontrolliert wird.
Ich kann es bedenkenlos literweise täglich trinken – ohne Sorge vor Mikroplastik, Medikamentenrückständen oder Pestiziden. Dafür mit wertvollen Mineralstoffen und Longevity-relevanten Spurenelementen, die in Deutschland nicht einmal als Nahrungsergänzung zugelassen sind.
Und: Ich trinke es aus der Glasflasche.
Möchtest du mehr erfahren?
Wenn du dich auch fragst, welches Wasser wirklich das Beste für dich ist – gesundheitlich, ökologisch und langfristig –, dann empfehle ich dir meinen ausführlichen Artikel zum Thema:
👉 Von der Quelle bis ins Glas: Ein Leitfaden für die verschiedenen Arten von Trinkwasser |